Cataratas do Iguaçu

Die Iguaçu Wasserfälle sind überwältigend. Hier als erstes ein Video:

Der Tag begann mit einem heftigen Gewitter, bei kühlen 22 Grad und wir waren schon nach dem kurzen Weg zum Busbahnhof richtig nass geworden. Somit stoppten wir unser Vorhaben zunächst und stiegen nicht in des Bus um zu den Wasserfällen zu fahren. Unsere kleine Reisegruppe, die mittlerweile auf 7 Personen angestiegen ist, teilte sich auf in die Fraktion der Hotelrückkehrer und die Optimisten (das waren wir 2). Nach ca. 45 Minuten liess der Regen nach und wir fuhren mit dem öffentlichen Bus für 2,70R$ (Reais, 1 Euro) pro Person zu den Wasserfällen auf der brasilianischen Seite. Man fährt 40 Minuten bis zum Eingang des Nationalparks, wo man das Ticket mit 52R$ (Reais) bezahlt. In diesem Ticket ist der Bustransfer innerhalb des Parks enthalten und man kann an jeder Haltestelle im Nationalpark aussteigen und später auch wieder einsteigen. Wir erreichten den Beginn der Wasserfälle nach 3 Haltestellen und bewegten uns von nun an zu Fuß weiter.

Loceen : Wenn man an die Wasserfälle kommt, wird es laut und nass. Ich bin an dem morgendlichen Gewitter nicht so nass geworden wie hier am Wasserfall. Wir hatten uns mit Regenmänteln eingekleidet. Diese gingen mir bis zu den Unterschenkeln. Dadurch blieb ich zwar oben rum relativ trocken, aber die Schuhe waren nach 5 Minuten durch den Nebel (siehe Bilder und Film) völlig durchnässt.
Trotzdem blieben wir relativ lange auf dem Steg ganz dicht an den gigantischen Wasserfällen stehen, es ist so überwältigend, was uns die Natur hier bietet, man ist sprachlos.

Die Bilder demonstrieren die einzelnen Etappen unseres Abenteuers.

Am Abend gingen wir in einen italienischen Restaurante essen. Der Name ist Programm, es heißt „La Mafia“ und die Kellner tragen alle schwarze Kleidung und einen schwarzen Hut. So stelle ich mir die Mafia vor.  Wir wurden vom Restaurant am Hotel abgeholt und auch wieder zurück gefahren. Das Essen war sehr gut, der Preis passend zur guten Qualität. (facebook: /LaMafiaTratoria)
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Zahlen, Daten, Fakten
„Der Rio Iguaçú entspringt unweit von Curitiba in dem Küstengebirge Serra do Mar, auf einer relativ bescheidenen Höhe von 1.300 Metern und fliesst über eine Länge von 1.320 km von Ost nach West dem Rio Paraná zu. Unterwegs nimmt er das Wasser von mehreren Dutzend Nebenflüssen auf, und 15 km vor seiner Einmündung stürzt er, inmitten eines 250.000 Hektar grossen Urwaldgebietes, mit grossem Getöse über ein hufeisenförmiges Felsenrund von 2.700 Metern Ausdehnung. Der Fluss teilt sich in 20 grosse und über 250 kleinere Fälle, die durchschnittlich ca. 1750 Kubikmeter pro Sekunde an Wasservolumen über die Felsenterassen transportieren. Die Iguaçu-Fälle sind in Ihrer Ausdehnung breiter als die Victoria-Fälle, höher als die des Niagara Fälle.

Das Urwaldgebiet rund um die Fälle – insgesamt 250.000 Hektar schönsten tropischen Regenwaldes, eine der grössten Waldreserven Südamerikas – wurde als Parque Nacional de Iguaçú (185.000 ha), auf der brasilianischen Seite, und als Parque Nacional Iguazu (65.000 ha), auf der argentinischen, bereits 1939 unter Naturschutz gestellt. Im Jahre 1986 wurde das Gebiet von der UNESCO – zusammen mit dem Pantanal – zum Heritage of Mankind erklärt. Das einzigartige Naturschauspiel wird jährlich von über 1,5 Millionen Besuchern aus aller Welt bewundert.

Die Iguaçu-Fälle bilden eine natürliche Grenze zwischen Brasilien und Argentinien. Allerdings entfällt das grössere Stück der Fälle auf Argentinien – deshalb sollte man, um die Wasserfälle auch in ihrem Gesamt gesehen zu haben, auf beiden Seiten gewesen sein. Von der brasilianischen Seite aus bekommt man einen besseren Gesamteindruck, während man auf der argentinischen Seite näher an sie herankommt. “
Fakten / Quelle : http://www.pantanal-pocone.net/de/foz_do_iguacu

Morgen früh geht es nach dem Frühstück los, zu den berühmten Wasserfällen auf der argentinischen Seite, um diesem Naturschauspiel noch näher zu sein.
Ein andere Teil unserer Gruppe möchte Paraguay kennenlernen, ist nur eine halbe Stunde mit dem Bus entfernt, man soll dort super preiswert einkaufen können.
Am Abend wollen wir uns alle in Argentinien zum Steak essen verabreden, sofern wir eine Telefonverbindung untereinander bekommen.

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